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    Juli 7, 2021

    Kulturwandel in der SAP-Beratung: Mehr Digitalisierung, mehr Work-Life-Balance

    Im traditional enorm reiselastigen Berufsbild der SAP-Beratung zeichnet sich ein nachhaltiger Kulturwandel ab. Denn aufgrund der verstärkten Remote-Arbeit durch die Pandemie sind Unternehmen mittlerweile deutlich offener für digitale Prozesse – sowohl, was die Rekrutierung betrifft, als auch hinsichtlich Home-Office. Und davon profitieren alle Beteiligten.

    Weniger Präsenzkultur, mehr Flexibilität

    Im SAP-Beratungsmarkt ist der Digitalisierungsschub durch Corona stark spürbar geworden. Denn Arbeitgeber, die vor der Krise vielleicht nur einen Tag pro Woche oder pro Monat Home-Office genehmigt haben, ermöglichen nun Positionen mit mehreren Tagen Remote-Arbeit pro Woche. In einigen Fällen müssen Fachkräfte sogar nur noch einmal pro Monat am Standort anwesend sein. Das Vertrauen der Unternehmen, dass ihre Mitarbeiter auch wirklich arbeiten, ist deutlich gestiegen, und damit die Bereitschaft, sie mehr über Home-Office anzubinden. Und selbst die Unternehmen, die nach der Pandemie planen, zur traditionellen Präsenzkultur zurückkehren, zeigen mehr Offenheit hinsichtlich hybrider Lösungen von zwei bis drei Tagen Präsenz, im Vergleich zu ihrem ehemaligen Präsenzpflicht-Modell von 100 Prozent.

    Dieser Wandel resultiert für Unternehmen sowohl in Einsparungen bei den Reisekosten, als auch in effizienteren Recruiting-Prozessen und einer größeren Auswahl an Fachkräften durch mehr Standortunabhängigkeit. Insbesondere bei schwierig zu besetzenden Stellen akzeptieren Arbeitgeber mittlerweile häufig auch eine vollständige Home-Office-Lösung, wodurch es wesentlich einfacher wird, SAP-Berater mit sehr speziellen Fachkenntnissen zu rekrutieren.

    Beispielsweise können am Standort Frankfurt SAP-Themen aus der Bankenbranche gut abgedeckt werden, jedoch sind diese Stellen in Stuttgart schwierig zu besetzen. Falls sich keine Fachkraft findet, bleibt die Vakanz entweder unbesetzt, oder das Unternehmen muss kostspielig einen externen Berater heranziehen, der mit Tagessätzen von 1.000 bis 1.500 Euro zu Buche schlägt. Verzichten Unternehmen jedoch auf Präsenzpflicht, ist der Standort kein Ausschlusskriterium mehr. Dies erleichtert die Besetzung offener Stellen erheblich.

    Digitales Recruiting sorgt für effizientere Prozesse

    Neben der Bereitschaft zu mehr Home-Office zeigen Arbeitgeber auch eine verstärkte Offenheit gegenüber digitalen Recruiting-Prozessen. Häufig führen Unternehmen jetzt nicht nur Erstgespräche, sondern auch Zweit- und Drittgespräche per Videokonferenz durch. Dadurch wird der gesamte Bewerbungsprozess gestrafft und wesentlich effizienter. Denn digitale Gespräche sind deutlich einfacher in der Koordination, als wenn ein Kandidat persönlich anreisen und dafür einen Urlaubstag nehmen muss.

    Mittlerweile setzen circa 20 bis 30 Prozent der Arbeitgeber auf rein digitale Interviewprozesse, während dies vor der Krise in der Regel gar nicht vorkam. Insbesondere, wenn es um Bewerber aus dem Ausland geht, läuft das Recruiting nun erfolgreich rein virtuell ab – mit erheblicher Zeit- und Reisekostenersparnis für das Unternehmen.

    SAP-Arbeitsmarkt durch Pandemie weiterhin gedämpft

    Die Pandemie dämpft weiterhin das Stellenangebot auf dem SAP-Arbeitsmarkt, vor allem im Bereich der Automobilindustrie, deren strukturelle Krise durch Corona noch verstärkt wurde. Zwar bleibt COVID19 immer noch die große Bremse für neue SAP-Projekte bei Unternehmen. Allerdings haben viele Firmen ihren Einstellungsstopp zu Beginn der Krise nach einem halben Jahr wieder gelockert.

    Was die Vergütung betrifft, zeigen sich insgesamt im SAP-Bereich keine Gehaltseinbußen. Lediglich der Anteil hochbezahlter Stellen hat sich verringert. Aus diesem Grund sollten insbesondere Fachkräfte in diesem Gehaltssegment, die einen Stellenwechsel in Erwägung ziehen, auf keinen Fall kündigen, wenn sie nicht bereits eine neue Position in Aussicht haben. Denn wieder eine adäquate Stelle zu finden, kann sich aktuell deutlich schwieriger gestalten.

    Krise als Chance bei der Fachkräftesuche

    Arbeitgeber können jedoch durch die Abkühlung des SAP-Arbeitsmarkts profitieren. Durch viele Projekt-Stopps in Unternehmen und schwächelnde Projekt-Pipelines in Consulting-Häusern gibt es mehr Fachkräfte mit Wunsch nach einem Positionswechsel, der ihnen mehr fachliche Herausforderung und Gestaltungsspielraum bietet; Faktoren, die ihnen wegen Budgetkürzungen beim derzeitigen Arbeitgeber fehlen. Vor allem mittelständische Unternehmen abseits der großen Ballungsräume haben es momentan deutlich leichter, passende Fachkräfte für sich zu gewinnen, und können die Krise als Chance für die Rekrutierung nutzen.

    Remote-Arbeit auch nach Corona

    Zudem können Unternehmen auch zukünftig insbesondere mit Remote-Arbeit-Angeboten bei SAP-Fachkräften punkten. Denn Home-Office stand bereits vor Corona bei vielen Beratern auf der Wunschliste, da eine uneingeschränkte Reisebereitschaft bei vielen in starkem Konflikt mit ihrer familiären Situation steht.

    Durch die positiven Erfahrungen in puncto Fernarbeit zeichnet sich ein langfristiges Umdenken in der Branche ab: Manche Beratungshäuser, bei denen früher 80 Prozent Vor-Ort-Einsätze und 20 Prozent Remote-Arbeit zum Standard gehörten, wollen auch nach der Krise die Umkehrung dieses Verhältnisses dauerhaft beibehalten. Denn hierdurch entfällt ein erheblicher Teil der Reisekosten, und zugleich profitieren Fachkräfte von erheblichen Zeiteinsparungen. Voraussichtlich wird sich dieses Verhältnis auf dem Arbeitsmarkt im Durchschnitt auf circa 50 Prozent Remote-Arbeit und 50 Prozent Präsenz am Projekt-Standort einpendeln.

    In der Krise haben Arbeitgeber gezwungenermaßen die Vorteile der Remote-Arbeit erkannt. Und Unternehmen, die auch zukünftig verstärkt offen für flexible Home-Office-Lösungen sind, haben hierdurch die beste Stellschraube, um hochqualifizierte Fachkräfte für sich zu gewinnen. Denn so können SAP-Talente und Arbeitgeber zusammengebracht werden, die früher nicht zusammengekommen wären.